arrow-left arrow-right close contrast download easy-language facebook instagram mail menue Minus Plus print search sound target-blank twitter youtube

Wahlergebnisse

Wahlbeteiligung: 66,5%

Partei | Direktstimmen | Listenstimmen

CDU | 27,7% | 29,0%
DIE LINKE | 10,6% | 8,9%
SPD | 6,6% | 6,4%
AfD | 35,0% | 33,8%
GRÜNE | 6,1 % | 5,8%
FDP | 5,1% | 5,0%
FW | 6,1% | 4,5%

Ralf Wätzig: Was mir (besonders) am Herzen liegt...

Mein Einsatz für (eine reale Entlastung von) Familien

Ich habe selbst Kinder und kenne daher die Probleme in Kita und Schule. Im Landtag werde ich mich dafür einset- zen, dass Kitas gebührenfrei werden und wir mehr Fach- personal durch eine Reform der ErzieherInnnausbildung bekommen.
Außerdem möchte ich, dass unsere Schüler keine weiten Schulwege haben. Ich möchte kleine Schulen erhalten. Ich möchte, dass Gemeinschaftsschulen entstehen, denn länger zusammen lernt es sich am besten.

Mein Engagement für die Region

Ich kenne unseren Landkreis sehr gut, bin hier aufgewach- sen. Auch als Stadt- und Kreisrat weiß ich, wo der Schuh drückt. Das möchte ich erreichen:
Mobilität für alle: bezahlbar, schnell und einfach zu ver- stehen; gesicherte medizinische Versorgung im ländlichen Raum; Stärkung der Kommunen, sprich mehr Verantwor- tung und Gestaltung vor Ort

Digitalisierung und Mitbestimmung

Obwohl ich eine ziemlich analoge Kindheit hatte, fühle ich mich im digitalen Zeitalter fit. Für unsere Gesellschaft und das alltägliche Leben sehe ich in der Digitalisierung viele Chancen und Entlastungspotential: Gerade wenn es um Mobilität und Behörden geht, dann sollten viele Dinge ganz bequem durch zwei bis drei Klicks erledigt werden können.
Viele große Bauvorhaben, zum Beispiel vor unserer Haus- tür der IPO oder der Basistunnel nach Prag, zeigen uns: viele Menschen wollen mitreden, mitgestalten und haben gute Ideen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die Bür- gerinnen und Bürger vor Großprojekten beteiligt werden. Zudem möchte ich, dass Petitionsverfahren transparenter, einfacher und digitaler werden.

Der langjährige SPD-Kommunalpolitiker Ralf Wätzig stellt sich am 1. September 2019 zur Wahl für den Sächsischen Landtag.

Ralf Wätzig (45) lebt mit seiner Familie in Pirna und ist seit 2004 ehrenamtlich in der Kommunalpolitik aktiv und wurde in allen seinen Ämtern im Mai 2019 wiedergewählt. Nun möchte er den nächsten Schritt gehen und Pirna im Sächsischen Landtag vertreten. Warum er sich aufstellt, welche Themen ihn beschäftigen und was Politik mit Herz ist, das erklärt Ralf Wätzig hier.

Herr Wätzig, Sie treten als SPD-Kandidat in Pirna für den Sächsischen Landtag an. Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Ich bin in einem politischen Haushalt, mein Vater war Pfarrer in der DDR, aufgewachsen und bin also schon früh mit politischen Gesprächen in Berührung gekommen. Direkt mit Politik zu tun hatte ich dann das erste Mal als ich gefragt wurde, ob ich „sachkundiger Bürger“, also Berater im Jugendhilfeausschuss des Kreistags werden möchte. Das wurde ich gefragt, weil ich für den Jugendring gearbeitet habe. So bin ich mit Politik in Berührung gekommen und bei der nächsten Wahl selbst für die SPD angetreten. Seit 2004 bin ich ehrenamtlich als Stadt- und Kreisrat aktiv.

Warum sind Sie in die SPD eingetreten?

Die Ideen der Sozialdemokratie sind für mich die zentralen Werte, nach denen Gesellschaft gestaltet werden soll: solidarischer Umgang miteinander – dass wir denen helfen, die Hilfe brauchen finde ich ist die zentrale staatliche Aufgabe. Sei es mit Geld, wenn die Arbeit verloren geht oder mit Rat und Tat, wenn Familien in schwierigen Situationen sind. Und soziale Gerechtigkeit – egal, wie jemand aufwächst und woher er kommt, alle sollen die gleichen Chancen haben ein gutes Leben zu führen. Dafür steht die SPD und dafür setze ich mich ein.

Haben Sie ein Vorbild für Ihre Politik?

Ja, Leute, die eine Leidenschaft dafür entwickeln, Dinge zu verändern, den Sorgen und Nöten von Menschen zuhören und dann versuchen daraus politische Lösungen zu entwickeln. Das beeindruckt mich und so verstehe auch ich meine Arbeit der letzten Jahre als Kommunalpolitiker.

Was sind Ihre zentralen Themen, für die Sie sich im Sächsischen Landtag einsetzen wollen?

Erstens Schule, Kita und gleiche Chancen für alle Kinder. Ich bin selber Vater und kenne daher diese Themen von zwei Seiten. Einerseits als Vater der Kinder und andererseits als Kommunalpolitiker. Mein Ziel ist es die nötigen Schritte zu gehen, um Kitagebühren abzuschaffen. Das ist dann Familienentlastung pur!


Zweitens bin ich seit 15 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv und kenne daher die Entscheidungsstrukturen in Städten und Landkreisen sehr gut. Mein Ziel ist es, im Landtag die entscheidenden Stellschrauben so zu drehen, dass die ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker gut unterstützt ihre Arbeit tun können und Vor-Ort die richtigen Entscheidungen treffen.

Drittens setze ich mich für eine gut getaktete und bezahlbare ÖPNV-Struktur ein. Denn auch die ländlichen Regionen müssen mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sein, unsere touristischen Gäste brauchen ein modernes Netz von großen Parkplätzen, Bus- und Bahnverbindungen.
 

Sie werben auf Ihrem Plakat mit dem Spruch „Politik(er) mit Herz“ – was bedeutet das?

Mir macht Politik total Spaß. Ich finde es toll, dass wir als Bürgerinnen und Bürger unsere Gesellschaft, das Leben in unseren Städten und Gemeinden, mitgestalten können. Da bin ich mit Herzblut dabei, wenn es um die Kitagebühren im Stadtrat in Pirna geht, den ÖPNV im Landkreis oder den Breitbandausbau. Das hat ganz konkrete Auswirkungen auf unser alltägliches Leben – und wir können das mitgestalten. 

Manchmal ist Demokratie – die unterschiedlichen Parteien, die verschiedenen Meinungen – auch anstrengend, keine Frage. Aber hauptsächlich ist es ein Privileg für mich seit so vielen Jahren in den Stadtrat und Kreistag gewählt zu werden, dass ich mich mit Herz für die verschiedenen Angelegenheiten einsetze.

Politik mit Herz heißt für mich Leidenschaft. Ich bin leidenschaftlich gerne politisch aktiv und setze mich dabei klar und verlässlich für meine Ziele ein. 
 

Wie sieht das Leben in Sachsen in 11 Jahren, im Jahr 2030, im besten Fall für dich aus?

In Sachsen leben in diesem Fall im Jahr 2030 hauptsächlich fröhliche, selbstbewusste Sächsinnen und Sachsen und es gibt nur noch selten Zorn, Hass und Rumgejammere.

Denn die Mehrheit der Bevölkerung wird stolz darauf sein, was aus dem Land geworden ist: wir werden die Waage zwischen notwendigem Klimaschutz auf der einen und sozialer Verantwortung auf der anderen Seite gut ausgeglichen haben. Kitaeinrichtungen werden kostenfrei sein und es wird ganz viele Gemeinschaftsschulen geben.